Jahresprogramm 2018

Fortbildungen, Weiterbildungen und Fachtagungen

Impulsbilder

für die pädagogische Arbeit in Schule und Gemeinde

Neuerscheinung: Abiturgottesdienste

15 praxiserprobte Schulgottesdienste
132 Seiten, 13,80 Euro

Cover dein Gesangbuch

Wettbewerb für das kreativste Gesangbuch-Cover

AKTUELL


  

Wirtschaft und Geld – biblische Perspektiven

Von Klaus Grünwaldt

  

Das Leben der Menschen, wie es von ihnen wahrgenommen und empfunden wird, ist wesentlich davon bestimmt, wie sich ihre Lebensverhältnisse darstellen. Die Lebensverhältnisse hängen wiederum sehr eng mit der wirtschaftlichen Situation zusammen. Insofern bestimmt das Sein das Bewusstsein (Marx), und insofern sind es auch die Aussichten auf wirtschaftlichen Aufschwung oder wirtschaftliche Stabilität, die Wahlen gewinnen oder verlieren lassen (Clinton).
Dass die wirtschaftliche Situation wesentlich das Leben bestimmt, ist keine neue Einsicht. Schon die Bibel bzw. deren Autorinnen und Autoren wussten das.
Die wirtschaftliche Situation des biblischen Israel ist eng mit seiner Sozialgeschichte bzw. der Geschichte seiner Institutionen verknüpft.

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PRAXIS


 © Ian Muttoo (CC BY-SA)

Religiöser Fundamentalismus als Unterrichtsgegenstand Oder: Der Religionsunterricht als Fundamentalismusverhinderungsfach

 

Das Thema Fundamentalismus gehört bisher nicht zu den „klassischen“ und eingespielten Themen des Religionsunterrichts. In diesem Aufsatz möchte ich erstens darlegen, inwiefern ich es für ein sehr dringliches und gewinnbringendes neues Thema für den Religionsunterricht halte, und zweitens eine erprobte Sequenz mit Unterrichtsideen und Materialien zum Thema vorstellen.

Dass das Thema „wichtig“ ist, lässt sich didaktisch leicht begründen, etwa im Rückgriff auf die berühmten Kriterien der „Didaktischen Analyse“ Wolfgang Klafkis. Das Thema hat nämlich sowohl „Gegenwarts“- wie „Zukunftsbedeutung“, wie hier lediglich thetisch behauptet und nicht weiter ausgeführt werden braucht, und natürlich auch „exemplarische Bedeutung“ für den Gegenstand „Religion“ überhaupt. Es lässt sich „zugänglich“ aufbereiten, sehr sogar, und man kann in ihm – mit etwas Aufwand – eine klare (didaktische) „Sachstruktur“ erkennen.

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 © Eva Rinaldi (CC BY-SA)

„Klasse! Wir singen“
Ein kulturübergreifendes Musikprojekt für Klassenstufe 1 bis 7

Von Gerd-Peter Münden

  

"Jesus Christus" sehen die Rahmenrichtlinien für die Klassen 5 und 6 als ein "festgelegtes Leitthema" vor, weil "der gekreuzigte und auferstandene Herr […] im Zentrum des christlichen Glaubens" steht2. Dabei soll eine "Antwort auf die Frage, wer Jesus heute ist," erarbeitet werden: "Die Schülerinnen und Schüler sollen verstehen, dass Jesus nicht nur eine historische Gestalt und ein Vorbild ist, sondern dass uns in seinem Reden und Handeln das Reich Gottes als Zusage und Herausforderung begegnet." Dieses soll sich der Lerngruppe durch die "Erarbeitung der Kreuzigungs- und Auferstehungsüberlieferung" erschließen, wobei sich der Bogen von der Arbeit an Bibeltexten bis zur Herausforderung in der individuellen Lebenssituation heute spannen soll.

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Weihnachten ein himmlisches Fest?

Von Dorit Schierholz

  

Eine abschließende und verbindliche Antwort auf die Frage, was Engel eigentlich sind, kann nicht gegeben werden. Das Wort "Engel" ist abgeleitet aus der griechischen Sprache von angelos = Bote. Engel übermitteln den Menschen Botschaften von Gott. In der Bibel nehmen sie vielfache Gestalt an:
Engel reden (Lk.2) zu den Hirten und verkünden die Ankunft von Jesus, sie schützen (Gen 19) Lot und seine Familie, sie begleiten (Mt 4) Jesus in der Wüste, führen (Ex 14) Mose und das Volk und töten (2.Kön 19) die Assyrer. Engel bringen Maria die Botschaft, dass sie ein Kind zur Welt bringt, den Sohn Gottes. Sie warnen und veranlassen die Flucht nach Ägypten. Auch im weiteren Leben und nach seiner Auferstehung spielen Engel im Leben Jesu immer wieder eine Rolle. Die Bibel sagt nichts über ihr Aussehen, wohl aber über ihre Aufgabe: Sie zeigen Gottes Reich.

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REZENSION


Kinoplakat: "Storm und der verbotene Brief" © farbfilm verleih GmbH  

Storm und der verbotene Brief: Kinder- und Jugendfilm, Niederlande 2017, Regie: Dennis Bots

  

„Storm und der verbotene Brief“ ist ein gelungener Beitrag zum Reformationsjubiläum, der die zentrale Überzeugung Martin Luthers von der Freiheit und Verantwortung eines Christenmenschen coram Deo zum Thema macht – und das auf bemerkenswert andere Weise.
Während bekannte Luther-Filme ihren Fokus auf die Figur des Reformators setzen bzw. wie Ende Februar das ZDF zunächst auf Katharina und dann erst Martin, so kommt Dennis Bots Film mit einer einzigen Szene aus, in der Luther gezeigt wird. „Seien Sie vorsichtig, mein Freund“, gibt er eindringlich dem Mönch mit auf den Weg, der zum Junker Jörg auf die Wartburg gekommen ist, um ein Schriftstück persönlich in Empfang zu nehmen. Jedes weitere Wort Luthers gelangt in den folgenden gut anderthalb Stunden ausschließlich über das Verlesen und Deuten von Auszügen seiner Schriften „Von der babylonischen Gefangenschaft der Kirche“ und „Von der Freiheit eines Christenmenschen“ an die Augen und Ohren des Zuschauers.

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MEHR ALS MOLEKÜLE
Ein Film nicht nur zum Religionsunterricht an Berufsbildenden Schulen

    

Der Film von Camillo Ritter lädt ein zum Diskurs existenzieller Fragen im Kontext von Glauben und Religion. In beeindruckenden Bildern zeigt Ritter junge Erwachsene in unterschiedlichen Berufen und Lebenssituationen. Arbeit, Leben, Religion sind aufeinander bezogen. Häufig unausgesprochen, manchmal offenkundig.

Hier geht es zum Film

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