Forum für Lehrkräfte 2017

„Ich mach’ mir die Welt“
5. Dezember 2017, Hannover Congress Centrum (HCC)

Neo-Salafismus, Islamismus und Islamfeindlichkeit in der Schule

Wie kann Schule präventiv handeln?
Eine Handreichung für Lehrkräfte und Schulleitungen (PDF)

Medienportal

Medienzentralen der evangelischen und katholischen Kirchen

Ein Angebot für Jugendliche

Kreative Lern-App jenseits des klassischen Konsumdenkens

AKTUELL


   

"Mehr als Moleküle"
Ein Image-Film zum Religionsuntericht an Berufsbildenden Schulen

Die Gesellschaft für Religionspädagogik Villigst hat mit Unterstützung des Päd.-Theol. Instituts Bonn, des PI Villigst und des bibor einen kurzen Film zur Information, Anregung und Werbung für den BRU produziert.

"Der Film von Camillo Ritter lädt ein zum Diskurs existenzieller Fragen im Kontext von Glauben und Religion. In beeindruckenden Bildern zeigt Ritter junge Erwachsene in unterschiedlichen Berufen und Lebenssituationen. Arbeit, Leben, Religion sind aufeinander bezogen. Häufig unausgesprochen, manchmal offenkundig. In rascher Schnittfolge montiert Ritter dokumentarische Sequenzen. Raum und Zeit werden kondensiert, nichts ist von Dauer. ... " (Quelle: www.bru-magazin.de)

Zum Film

 

PRAXIS


 © PROU.S. Department of Agriculture (CC BY)

Das Buch Rut – eine Geschichte von Freundschaft, Solidarität und Nähe Gottes
Eine Unterrichtseinheit, durchgeführt für eine zweite Klasse

Von Verena Jürgens

  

Die Geschichte von Rut ist eine Geschichte voller Hoffnung und Zuversicht. Einfache, arme Menschen meistern ihr Schicksal im Vertrauen auf Gott, der ihr Handeln bestimmt. Freundschaft und Solidarität spielen eine große Rolle. Mutig und vertrauensvoll gehen Rut und Co. Neuem, Unvorhergesehenem entgegen.
Das Buch Rut ist eine biblische Erzählung, in der sowohl zwischenmenschliche Beziehungen als auch Gotteserfahrungen in besonderer Weise dargestellt werden. Es handelt sich um eine weisheitlich geprägte Novelle, in der Gottes Leiten und Lenken nicht explizit erwähnt werden, vergleichbar z. B. mit der Josefgeschichte. Dennoch wird in der Geschichte immer wieder Gottes Walten deutlich (z. B. in 2,12: Rut sucht Zuflucht unter den Flügeln Gottes oder in 4,11: Rut wird zur Ahnfrau Israels), so dass Gottes Handeln sich nicht in großartigen Ereignissen zeigt, sondern in scheinbar alltäglichen Situationen.

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Baustein 3: Vier Beispiele für eine Fotocollage aus je einer Gesichtshälfte eines Mädchens und eines Jungen

Genesis und Gender
Auf der Suche nach dem individuellen Konfirmationsspruch

Von Andreas Behr

 

Für Jugendliche im Konfirmandenalter stellt sich in besonderer Weise die Frage nach der eigenen Identität: Zwei sind ineinander verliebt, ein Junge trägt schwarzen Nagellack, ein Mädchen träumt von einer Modelkarriere und wirft sich auf dem Konfirmandenseminar mindestens dreimal pro Tag neu in Schale. Identitäten werden ausprobiert. Darüber mit Jugendlichen ins Gespräch zu kommen, ist nicht einfach. Im Ausprobieren muss sich niemand wirklich festlegen – im Gespräch wäre dies schon eher erforderlich.
Deshalb bietet es sich an, die Frage nach der eigenen Identität nicht direkt anzusprechen, sondern sie mit einem anderen Thema so zu verbinden, dass verfremdete Zugänge ermöglicht werden. Die Auswahl des Konfirmationsspruches bietet dazu eine Chance. Der Konfirmationsspruch kann ein Ausdruck der persönlichen Identität sein, wenn er selbst gewählt wird. Er ist in jedem Fall der individuelle Teil des Konfirmationssegens.

 

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Friedhof der Namenlosen, Wien-Simmering. Foto: HeinzLW/Wikipedia

Friedhöfe - Hintergründe und Erkundungsideen

Von Hartmut Rupp

  

Friedhöfe können ähnlich wie Kirchen erschlossen werden. Ausgangs- und Grundform ist eine Erkundung, die die Gesamtanlage, Grabformen, Grabmäler, Grabzeichen, Grabpflanzen sowie die Möblierung und die Norm erschließt.

Daneben treten geistliche Führungen, die Deutungen des Todes an Grabmäler aufsuchen und dafür spirituelle Formen wie zum Beispiel die Predigt oder die Meditation in Anspruch nehmen. Vorzustellen ist, dass Grabmäler sprechen und so ihre Botschaft hörbar machen. So entsteht ein spiritueller Weg durch den Friedhof.

Friedhöfe liegen meist am Rande eines Ortes oder Stadtteils. Die Nähe zu stark befahrenen Straßen wird eher gemieden. Sie sind von einer Mauer oder einem Zaun umgeben und stellen sich so als abgegrenzter Raum dar. Auf den Friedhof führen Tore, die abends abgeschlossen werden. Vor dem Friedhof sind meist Parkplätze angelegt. Das Wort „Friedhof“ kommt von Umfriedung. Friedhöfe sind also umfriedete Höfe. Sie haben ein eigenes „Mobiliar“ (Gräber, Wege, Brunnen, Sammelstellen, Kapellen, Wirtschaftsgebäude etc.), von dem es viel zu entdecken und zu deuten gibt.

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REZENSION


   

Georg Langenhorst und Elisabeth Naurath (Hg): Kindertora – Kinderbibel – Kinderkoran, Neue Chancen für (inter)religiöses Lernen, Freiburg/Breisgau 2017,312 Seiten, 24,99 Euro

  

Dieser Sammelband einer Religionspädagogik der Vielfalt enthält die Vorträge von christlichen, jüdischen und muslimischen Forscherinnen und Forschern auf dem interreligiösen Kongress 2015 über kindbezogene Bearbeitungen der drei Heiligen Bücher. Aus dem Titel des Bandes ergibt sich die Frage: Wie lässt sich das „Erfolgsmodell Kinderbibel“ auf andere Religionen übertragen?

Der erste Teil befasst sich mit Grundlagenforschung aus christlicher Sicht, beginnend mit dem Bericht des Regensburger Religionspädagogen Michael Fricke „Zur Geschichte einer pädagogischen Erfolgsgattung“, der Kinderbibel (S. 17ff.). Der Wiener Robert Schelander fragt, wie die interreligiöse Thematik von der neueren Kinderbibelforschung aufgenommen wird (S. 40ff.), z. B.: Gehört Isaaks Nichtopferung in eine Kinderbibel, eine Kindertora und einen Kinderkoran? Anschließend überträgt der Paderborner Systematiker Klaus von Stosch seinen komparativen Ansatz auf das Thema (S. 63ff.).

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Tischgespräche mit Martin Luther – Eine Ausstellung des Kirchenkreises Neustadt-Wunstorf und des RPI in 10 Stationen

    

Die Ausstellung wird am Dienstag, 31.10.2017 eröffnet und bis Donnerstag, 16.11.2017 in der Liebfrauenkirche in Neustadt am Rübenberge präsentiert. 

Unterrichtsideen und weitere Informationen zur Ausstellung finden Sie hier

NACHRICHTEN

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Neo-Salafismus, Islamismus und Islamfeindlichkeit in der Schule

    
Wie kann Schule präventiv handeln?
 
Handreichung für Lehrkräfte, Schulleitungen und pädagogische Fachkräfte
 

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