„Vertrauen in die Demokratie stärken“

Deutsche Bischofskonferenz und Rat der EKD veröffentlichen Gemeinsames Wort

Außerschulische Lernorte

für den Evangelischen Religionsunterricht

Abiturpreis 2019

der Konföderation evangelischer Kirchen in Niedersachsen

37. Deutscher Evangelischer Kirchentag

Vom 19. bis 23. Juni 2019 in Dortmund

AKTUELL


     

Wirtschaft und Geld – biblische Perspektiven

Von Klaus Grünwaldt

 

Das Leben der Menschen, wie es von ihnen wahrgenommen und empfunden wird, ist wesentlich davon bestimmt, wie sich ihre Lebensverhältnisse darstellen. Die Lebensverhältnisse hängen wiederum sehr eng mit der wirtschaftlichen Situation zusammen. Insofern bestimmt das Sein das Bewusstsein (Marx), und insofern sind es auch die Aussichten auf wirtschaftlichen Aufschwung oder wirtschaftliche Stabilität, die Wahlen gewinnen oder verlieren lassen (Clinton).
Dass die wirtschaftliche Situation wesentlich das Leben bestimmt, ist keine neue Einsicht. Schon die Bibel bzw. deren Autorinnen und Autoren wussten das.
Die wirtschaftliche Situation des biblischen Israel ist eng mit seiner Sozialgeschichte bzw. der Geschichte seiner Institutionen verknüpft.

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PRAXIS


   

Wir müssen reden
Die Themen "Krieg, Frieden, Heimat und Flucht" in der Grundschule

Von Michael Freitag-Parey und Jutta Müller

 

„Das finde ich voll gemein“, empört sich eine Schülerin, „die Familie kann doch gar nichts dafür, bei denen ist doch Krieg!“ Die Kinder der AG „Kinder auf der Flucht“ der Grundschule Klenkendorfer Mühle sitzen im Kreis. Gerade haben sie eine Passage aus dem Buch „Bestimmt wird alles gut“ von Kirsten Boie gehört. Darin wird die Fluchtgeschichte einer (fiktiven) syrischen Familie vorgestellt. Diese Familie begegnet nach einer gefährlichen und nervenaufreibenden Flucht aus einem Kriegsgebiet in Syrien in Deutschland im Zug einer Frau, die sie in einer Sprache beschimpft, die die Familie nicht verstehen kann. Allein der Tonfall lässt sie darauf schließen, dass diese Frau keine freundlichen Worte für sie hat. Die Kinder der AG überlegen, was die Frau vielleicht gesagt haben könnte. Die Mutter im Buch klammert sich an die Hoffnung: „So sind die Menschen hier doch nicht!“

Rückblende: Im Jahr 2015 wurde an der Gedenkstätte Lager Sandbostel (Landkreis Rotenburg / Wümme) ein Seminar mit dem Titel „Kinderliteratur über Nationalsozialismus und Shoa für Schülerinnen und Schüler im Alter von acht bis zwölf Jahren“ abgehalten. Viele Kolleginnen und Kollegen berichteten im Rahmen des Seminars von Unterrichtssituationen, in denen man auch in der Grundschule in die Randbereiche des ganz grob umrissenen Themas „Krieg“ kommt. Oft zeigt sich, dass die Kinder im 3. oder 4. Schuljahr ganz und gar nicht mehr „ahnungslos“ durchs Leben gehen.

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Pflege 4.0
Unterrichtsideen für die Jahrgänge 10-13

Von Kirsten Rabe

 

Anfang März diesen Jahres konnte man auf der Messe Hannover die ALTENPFLEGE 2018 besuchen. Im April dann in Essen den Westdeutschen Pflegekongress, im Mai die PFLEGE PLUS in Stuttgart, im Juni die ALTENHEIM EXPO in Berlin. Diese Liste an Fachmessen ließe sich nahtlos über das ganze Jahr hinweg fortführen. Ihnen ist vor allem eins gemeinsam: Die Frage nach Pflege und Gesundheit im digitalen Zeitalter. Ein wesentlicher Bestandteil der so genannten Pflege 4.0 sind dabei die Serviceroboter, deren Entwicklung in Japan ihren Anfang genommen hat und die inzwischen auch in Deutschland sowohl in der Forschung als auch in der Pflege vor Ort Einzug gehalten haben. So konstatiert beispielsweise die Expertenkommission Forschung und Innovation (EFI) in ihrem Gutachten 2016 im Zusammenhang mit Serviceroboter Pepper: „Die Robotikforschung betont […] die Bedeutung von Künstlicher Intelligenz und Anpassungsfähigkeit sowie die Fähigkeit zur Zusammenarbeit mit Menschen“1 und rät der Bundesregierung, eine eigene Robotikstrategie zu entwickeln. Im Juni 2017 legten dann die Roland Berger GmbH Berlin, das Deutsche Institut für Angewandte Pflegeforschung e.V. Köln und die Pflegewissenschaftliche Fakultät der Philosophisch-Theologischen Hochschule Vallendar das Ergebnis ihrer Studie „ePflege. Informations- und Kommunikationstechnologie für die Pflege“ vor.

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Ein freier Mensch sein Bibliodramatische Arbeit mit Kindern der 4. bis 6. Klasse zur Exodus-Erzählung

Von Lissy Weidner

 

Ein freier Mensch sein, ohne sich verbiegen und verkrümmen zu müssen, den eigenen Weg wagen mit Gott an der Seite: Dazu lädt die Exodus-Erzählung von Anfang bis Ende ein. Unlösbar verbunden mit der Aufforderung, auch die anderen frei leben zu lassen, niemanden zu unterdrücken, keine und keinen zu zwingen, sich zu verbiegen ... So entsteht eine Gemeinschaft von Menschen, die miteinander zu leben lernen, so, wie Gott sie gemeint hat.

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REZENSION


 

Christian Butt et al.: Expeditionen ins Leben. Entdecken, was wirklich zählt. Ein evangelischer Begleiter für Jugendliche, hrsg. v. Elisabeth Lange, Friedemann Müller und Georg Raatz im Auftrag der Kirchenleitung der VELKD, Göttingen 2018, 160 Seiten, 15,00 EUR

 

Der Evangelische Begleiter für Jugendliche ist auf den ersten Blick mehr als ein Buch: Es gibt ein Kartenspiel dazu. Auf den Karten finden sich Rollenbeschreibungen: der Fremde, die Mutige, der Nörgler, die Vergnügte usw. Das macht schon einmal neugierig auf eine Expedition ins Leben.

Acht solcher Expeditionen werden mit dem Buch angeboten. Alle haben zwei gegensätzliche, ja geradezu widersprüchliche Worte als Titel: frei verbunden, endlich lebendig, sicher risikobereit, erfolgreich gescheitert, ohnmächtig stark, unsichtbar angesehen, gemeinsam allein, zufällig geplant.

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AKTUELLES AUS DEM RPI

„Schüler sind politisch, aber es interessiert keinen!“ – Berufsschülerin aus Nienburg diskutiert mit Vertretern der schulischen Behörden des Landes Niedersachsen über demokratiefähige Schule

Merle Prick (2. v. l.) vom Landesschülerrat im Gespräch mit PD Dr. Silke Leonhard (r.), Rektorin des Religionspädagogischen Instituts Loccum, sowie Ulrich Dempwolf (l.), Präsident der Niedersächsischen Landesschulbehörde, und Dr. Peter Knorn (2. v. r.), Vertreter der Präsidentin des Niedersächsischen Landesinstituts für Schulische Qualitätsentwicklung. Foto: Lothar Veit

Vom 29. bis 30. April fand die jährliche Loccumer Fachtagung Schulaufsicht / Schulinspektion statt. ...

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„Glaubst du das wirklich?“ – RPI Loccum stärkt angehenden Religionslehrkräften den Rücken

    

Loccum (ade). Einen Zugang der etwas anderen Art zu ihrem Studienfach will das Religionspädagogische Institut Loccum (RPI) gemeinsam mit den Mentoraten der Landeskirche Hannovers Lehramtsstudierenden der Evangelischen Theologie mit seinem „Treffpunkt Studierende“ anbieten.  ...

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NACHRICHTEN

14. Mai 2019

Laien sehen kaum Chancen auf schnelle Öffnung des Priesteramtes

Oldenburg (epd). Der Präsident des Zentralkomitees der deutschen Katholiken (ZdK), Thomas...

PODCAST

   

Übergänge gestalten und deuten - Aufgabe und Funktion von Ritualen (nicht nur) im Jugendalter

Vortrag gehalten von Vortrag gehalten von Dr. Lars Charbonnier (Pastor, Dozent an der Führungsakademie für Kirche und Diakonie Berlin) (im Originalton 44 Minuten)

Zum Vortrag